KIEFERGELENKTHERAPIE

Haben Sie einen verspannten Nacken, Kiefergelenksprobleme oder Kopfschmerzen? Dies alles sind mögliche Folgen, die durch Zähneknirschen entstehen.

Über Muskelketten ist der Kiefer mit nahezu jeder Region im Körper verbunden. Entsprechend weit können Kiefergelenksprobleme, ausgelöst durch Bruxismus, reichen.
Bruxismus bedeutet unbewusstes, meist nächtliches, aber auch tagsüber ausgeführtes Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne zusätzlich das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur belasten.

Mögliche Folgen dieser Kiefergelenksproblematik sind:

Therapeutisch ist die „Knirscherschiene“ ggf. zusätzlich in Kombination mit Physiotherapie Mittel der Wahl.
Die Michigan-Schiene („Knirscherschiene“) ist die in der zahnmedizinischen Literatur am besten dokumentierte und untersuchte Okklusionsschiene. Sie wird für den Ober- oder Unterkiefer angefertigt.
Es gibt zwei Ausführungen:

Standardschiene
Hierfür ist lediglich eine Abformung pro Kiefer notwendig. Die standardisierte Michigan-Schiene wird von der Krankenkasse übernommen.

Komfortschiene
Bei der Komfortschiene erfolgt zusätzlich zur Abformung von Ober- und Unterkiefer eine Bissnahme und das Anlegen eines Gesichtsbogens. Die Komfortschiene wird individuell und schädelbezüglich vom Zahntechniker einartikuliert und angefertigt.

 

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